Energiespar-Rechner

Energieverbrauch*

Verbrauch Passivhaus

* Die Berechnungen basieren auf dem aktuellen Heizölpreis von 50,40€ / 100l Heizöl Bundesdurchschnitt | Stand 17.02.2009

Architekt Dipl. Ing. (FH)
Sascha Backovic

Büro Eisenberg /
Rheinland-Pfalz
T 06351.125741

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Sascha Backovic

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Was ist ein Passivhaus?

Ein Passivhaus verbraucht mindestens 85% weniger Heizenergie, als von der Energiespar-verordnung (EnEV) gesetzlich gefordert. Der Energieverbrauch liegt maximal bei 15,0 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Übertragen auf Heizöl kommt ein Passivhaus im Jahr damit mit weniger als 1,5 l pro Quadratmeter aus. Diese sensationelle Einsparung erreicht das Passivhaus allein durch seine beiden Grundprinzipien: Wärmeverluste vermeiden und freie Wärmegewinne optimieren!

Rein äußerlich unterscheidet sich ein Passivhaus wenig von einem gewöhnlichen Wohnhaus.
Es sind die verborgenen baulichen und haustechnischen Details, die eine deutliche Heizenergie-einsparung gegenüber gewöhnlichen Häusern ermöglichen:

Dämmung

Hochgedämmte Gebäudehülle und Vermeiden von sogenannten Wärmebrücken, also schlecht bzw. ungedämmten Bauteilen

Wie funktioniert ein Passivhaus?

Die luftdichte und hochgedämmte Aussenhülle reduziert Wärmeverluste auf ein Minimum und verhindert ein intensives Aufheizen im Sommer. So bleibt das Passivhaus im Winter warm und im Sommer kühl. Nebenbei haben Sie auch einen sehr hohen Schallschutz. Die Passivhaus-Fenster fangen die Energie der Sonne in Form von Wärmestrahlung ein. Frischluft wird permanent über eine kontrollierte Be- und Entlüftung zugeführt und ein hochwertiger Filter schützt auch Allergiker vor Pollen und Staub. Die Lüftungsanlage befördert kontrolliert verbrauchte und feuchte Luft nach draußen und führt parallel Außenluft zu. Dabei erwärmt ein Wärmetauscher die einströmende Außenluft auf die gewünschte Temperatur. Der Wärmetauscher erhält seine Energie von der verbrauchten, warmen Innenluft. Damit werden 80 bis 90 Prozent der Luftwärme zurück gewonnen. Somit benötigt das Haus selbst im Winter nur sehr wenig zusätzliche Wärmeenergie für behagliche Temperaturen. Eventuell benötigte Restwärme liefert eine Wärmepumpe.

 

Was kostet mich ein Passivhaus?

Ein Passivhaus kostet Sie ca. 5-10% mehr, als ein Standardhaus nach Energiesparverordnung. Diese Mehrkosten amortisieren sich jedoch bereits nach 8-10 Jahren über die geringen Neben-kosten: Jahresheizkosten von 100 - 200 Euro, durch Entfall von Heizkessel, Heizkörpern, Tanks und Schornstein, entfallen auch deren Herstellungs- und Wartungskosten. Damit sparen Sie mit Ihrem Passivhaus viel Geld. Und zahlen nie mehr eine teure Öl- oder Gasrechnung!

In vielen Bundesländern wird der Bau von Passivhäusern zudem durch Geld von regionalen Förderprogrammen zusätzlich unterstützt. Dies ist jedoch von Bundesland zu Bundesland verschieden, und muss separat nachgefragt werden.

Hier eine beispielhafte und vereinfachte Darstellung der monatlichen Kosten eines Passivhauses gegenüber einem aktuellen Standardhaus.

Tabelle

Dieses Rechenbeispiel zeigt deutlich, wie trotz höherer Anschaffungs- bzw. Investitionskosten des Passivhauses im Vergleich die monatliche finanzielle Belastung geringer ist. Sie erhalten ein innovatives, modernes Haus zu günstigeren monatlichen Kosten. Verantwortlich hierfür ist die Möglichkeit des zinsgünstigen Darlehns über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).